Spülen Sie nach stürmischen Tagen mit klarem, lauwarmem Süßwasser ab, bevor Sie reinigen. So lösen sich Salzkrusten, ohne sie in Poren zu reiben. Verwenden Sie weiche Schwämme und vermeiden Sie Druck. Destilliertes Wasser verhindert Kalkränder auf dunklen Flächen. Anschließend sorgfältig trocknen, auch Schraublöcher und Unterseiten beachten. Eine dünne Wachsschicht versiegelt Mikroporen und erschwert die erneute Anhaftung von Salz. Dieser Dreiklang – spülen, trocknen, leicht schützen – hält Holz warm, Metall glatt und Lacke frei von stumpfen, salzigen Schleiern.
Beschläge danken Aufmerksamkeit: Wählen Sie rostträge Qualitäten, idealerweise Edelstahl maritimer Güte für stark exponierte Bereiche. Nach dem Spülen und Trocknen hilft ein fein dosiertes Korrosionsschutzspray oder Silikonfett an beweglichen Teilen. Achten Sie darauf, nichts auf Holz zu verschmieren, und wischen Sie Überschuss ab. Ein monatlicher Check auf Flugrost, festgezogene Schrauben und leichtgängige Scharniere verlängert die Lebensdauer spürbar. Kleine Beutel Silicagel in Schubladen fangen Feuchte ab, ohne Geruch zu hinterlassen. So bleiben Mechanik und Optik verlässlich.
Acrylgewebe und moderne Outdoor-Mischungen sind robust, brauchen jedoch geregelte Pflege. Sand zuerst ausschütteln, dann kalt abspülen und schonend trocknen, nicht in direkter Mittagssonne. Imprägnierungen erhalten Wasserabweisung, sollten jedoch sparsam und passend zum Stoff sein. Geflechte aus Kunststofffasern vertragen mildes Seifenwasser; Naturgeflechte mögen schnelles Trocknen und Schatten. Einmal pro Monat eine gründliche, aber sanfte Runde verhindert tiefe Verschmutzung. Lagern Sie Polster bei Sturm im Innenraum, lassen Sie Luft zirkulieren und vermeiden Sie dichte Säcke, in denen Feuchte steht.
Massivholz hat Volumen und Spiel, Furnier ist dünn und verlangt sanfte Pflege. Prüfen Sie Kanten und Musterverlauf: Wiederholt sich die Zeichnung, liegt oft Furnier vor. Aggressives Schleifen ist hier tabu; setzen Sie auf Reinigung, Entfettung und hauchdünne Pflegeschichten. Kleine Blasen niemals blind bügeln, sondern Fachrat einholen. Massivholz verträgt behutsames Zwischenschliff-Ölen, doch auch hier gilt: lieber öfter und dünn. Legen Sie Filzgleiter unter Geräte, reduzieren Sie Punktlasten und lassen Sie Stücke bei Klimawechseln geduldig akklimatisieren, bevor Sie nacharbeiten.
Leder bleibt elastisch, wenn Feuchte und Fett im Gleichgewicht sind. Stauben Sie mit weichem Tuch ab, reinigen Sie sparsam pH-neutral und pflegen Sie gelegentlich mit einem geeigneten Conditioner. Direkte Hitze, starke Sonne und extrem trockene Luft lassen Risse entstehen. In einem Atelier nahe Granada rettete eine zurückhaltende Pflegekur mit schrittweise dosiertem Conditioner eine spröde Sitzfläche. Vermeiden Sie Silikonfilme, die Poren versiegeln. Halten Sie relative Feuchte moderat, drehen Sie Sitzkissen, und geben Sie dem Material Pausen zwischen Pflegegängen.
Mischmaterialien sind schön, brauchen aber abgestimmte Pflege. Metall mag trockene Sauberkeit und punktuellen Korrosionsschutz. Kalkhaltiger Stein verträgt keine Säure; setzen Sie auf pH-neutrale Reiniger und sanftes Trocknen. Rattan reagiert empfindlich auf extreme Trockenheit und mag kurze Nebelfeuchte, jedoch keine Nässe. Schützen Sie Kontaktzonen mit Filz und halten Sie Reinigungsmittel getrennt, damit nichts übergreift. Ein Esstisch mit Metallgestell und Steinplatte blieb makellos, weil nach dem Essen sofort gewischt, anschließend trocken nachpoliert und monatlich die Füße überprüft wurden.
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